Weitere Walküren

Norse

Ich habe bereits Artikel über die Walküren Brynhild, Gudrun und Sigrun geschrieben, daher folgt hier eine Liste weiterer Walküren, von denen nur ihre Namen überliefert sind, die aber keine eigenen Mythen besitzen.

Die folgenden Walküren finden sich in einer Auflistung in Snorri Sturlusons Gylfaginning in der Prosa-Edda.

Sie dienten als Metjungfrauen der Einherjer in Walhalla:

Hrist (‘Schüttlerin’),
Mist (‘Wolke’),
Skeggiold (‘Axt-Zeitalter’),
Skogul (‘Schüttlerin’),
Hild (‘Schlacht’),
Thrud (‘Stärke’),
Hlokk (‘Lärm’ oder ‘Schlacht’),
Herfiotur (‘Heerfessel’),
Goll (‘Tumult’),
Geirahod (‘Speerkampf’),
Randgrid (‘Schildfrieden’),
Radgrid (‘Ratfrieden’),
Reginleif (‘Machtfrieden’).

Die Walküren, die auf das Schlachtfeld ritten, waren dafür verantwortlich, den Tod zuzuteilen und den Sieg zu lenken. Zwei von ihnen wurden namentlich genannt: Gunn oder Guinn (“Krieg”) und Rota. Sie ritten mit der jüngsten Norne Skuld, die ebenfalls eine Walküre war.

Diese werden Walküren genannt. Odin sendet sie in jede Schlacht. Sie teilen den Männern den Tod zu und lenken den Sieg. Gunn und Rota und die jüngste Norne, Skuld genannt, reiten stets aus, um zu wählen, wer erschlagen werden soll, und um das Töten zu lenken.

Gylfaginning 35 (Prosa-Edda)

Im zweiten Gedicht von Helgi Hundingsbani wurde erwähnt, dass Gunn Schwestern hatte (deren Namen nicht genannt werden), die höchstwahrscheinlich ebenfalls Walküren waren.

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Erstellt:16. August 2003

Geändert:10. Mai 2024