Haus von Athen
Athen war die bedeutendste Stadt der Landschaft Attika. Die Stadt wurde von der Zitadelle auf dem Hügel beherrscht, der als Akropolis bekannt ist.
Athen sollte während der klassischen Periode (500–332 v. Chr.) eine wichtige Rolle in der antiken Geschichte spielen, als es zum Zentrum von Kultur, Handel und imperialer Macht aufstieg.
Das klassische Athen war auch der Begründer eines neuen Regierungssystems, das als Demokratie bekannt wurde. Nach der Abschaffung von Monarchie und Tyrannis lag die Macht in der Fähigkeit der Bürger, ihre Regierungsbeamten zu wählen. Die Flotten von Trieren (Kriegsgaleeren) machten Athen zu einer bedeutenden Seemacht und ermöglichten es, ein großes Reich in der Ägäis zu errichten und zu beherrschen (480–404 v. Chr.).
Als Zentrum der Kultur wurde Athen zu einer der führenden Städte des antiken Griechenlands und brachte Genies in Philosophie, Wissenschaft, Medizin, Literatur, Kunst und Architektur hervor.
Aus ihrer Literatur entstand einer der reichsten Mythenkreise, der besagt, dass sie einst große und mächtige Könige hatten, welche die Stadt während der Bronzezeit regierten.
Zu Kreusa und Ion siehe die Aoliden. Zu Kephalos und Prokris siehe Geschichten der Liebenden.
