Ostara & Eostre

Norse

Ostara war die germanische Göttin der Sonne und der Fruchtbarkeit. Ostara wurde auch mit dem Kommen des Frühlings in Verbindung gebracht, und ihr Fest wurde zur Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März gefeiert. Für die germanischen Völker war der Frühling die Zeit der Fruchtbarkeit und der Wiedergeburt. Sie wurde mit der Göttin Eostre gleichgesetzt, einer angelsächsischen Göttin. Eostre war höchstwahrscheinlich lediglich ein anderer Name für Ostara. Eostre war die Göttin des Frühlings.

Der ehrwürdige Beda schrieb, dass das christliche Osterfest seinen Namen von Eostre ableitet, welches am selben Tag wie das Fest der germanischen Ostara begangen wurde, dessen Datum jedoch später geändert wurde. Der Ostersonntag, der Tag der Auferstehung Christi, variierte zwischen dem 22. März und dem 25. April, je nachdem, wann der erste Sonntag nach dem Vollmond (dem Ostermond) nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche fiel. Siehe auch Nordische Feste.

Die üblichen Traditionen des modernen Osterfestes, wie Ostereier und der Osterhase, stammen ebenfalls aus heidnischen Bräuchen. Der Hase war das heilige Tier der Eostre, ihr Symbol der Fruchtbarkeit. Das Ei symbolisierte ebenfalls Fruchtbarkeit und die Wiedergeburt des Frühlings. Die Weiße des Eis und des Hasen deutete zudem auf Reinheit hin.

Verwandte Informationen

Name

Ostara (Germanisch).
Eostre (Angelsächsisch).

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Erstellt:10. Oktober 2000

Geändert:5. Juli 2024