Gefährtinnen der Göttin
Eine der liebsten Beschäftigungen vieler Nymphen war die Jagd. Diese Nymphen wurden oft Jagdgefährtinnen der Göttin Artemis.
Artemis war die Göttin der Jagd und der Verfolgung. Sie war eine mächtige Göttin des Waldes und die Herrin der wilden Tiere. Wegen der Anzahl der Nymphen, die Artemis folgten, wurde sie manchmal als die Göttin der Nymphen bezeichnet, da sie ihre Anführerin bei der Jagd war.
Viele Nymphen versuchten, ihrer Göttin nachzueifern, nicht nur durch die Jagd, sondern auch dadurch, dass sie Jungfrauen bleiben wollten. Dies war häufig nicht möglich, weil mächtige Götter (z. B. Zeus, Poseidon, Apollo usw.) und sterbliche Männer (z. B. Minos) oft versuchten, sie zu verführen oder zu vergewaltigen. Sie wurden wegen ihrer Schönheit begehrt. Einigen gelang es jedoch, den Liebesgöttern oder Helden zu entkommen und so ihre Keuschheit zu bewahren.
Zu Kallisto siehe Zorn des Himmels. Zu Britomartis (Dictynna) siehe Muttergöttinnen, Britomartis.

